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Allergien und Stress
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Stress als Allergie-Auslöser - fast schon ein alter Hut
3Sat berichteet bereits 2002 in Nano, dass Wissenschaftler der Universität Trier entdeckt haben, dass Allergiker nicht nur auf handfeste Allergene reagieren, sondern ihre Symptome auch verstärkt auftreten, wenn sie unter Stress oder großer Anspannung stehen. Mehr als 80 Prozent der Allergiker zeigten diese Symptom-Reaktion.
Die Forscher haben dazu Kinder untersucht, die an allergischem Asthma oder Neurodermitis leiden. Die allergischen Testpersonen mussten eine Bewerbung bestehen, bei der sie mit Aufgabenstellungen gezielt unter Druck gesetzt wurden. Kurzfristige Stress-Reaktionen waren Schwitzen und Nervosität. Mittel- und langfristig veränderte sich aber auch der Hormonspiegel. Dies deute auf Defizit in der Hormon - Regulation hin.
Man habe außerdem sehen können, dass Immunprozesse, von denen man wisse, dass sie bei Allergien eine wichtige Rolle spielen, sich plötzlich unter Stress verstärkten. Das könne eine Erklärung dafür sein, warum kurz nach einer Stressbelastung bei einigen Patienten deutliche allergischen Schübe auftreten würden. Ein überschießendes Immunsystem sei meist Grund für die Neurodermitis. |
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